Erneuerbare Energie für MV
Vom 28. August bis zum 28. September zeigt der Verein Technisches Landesmuseum MV e.V. eine Ausstellung über die Perspektiven regenerativer Energieträger bis 2020 im Schweriner Marstall.
Der spürbare Klimawandel, hohe Energiepreise und Konflikte um Erdöl, Erdgas und Atomkraft – diese Entwicklung zeigt, dass eine Abkehr von den fossilen und atomaren Energieträgern notwenig ist. Die Alternative heißt: erneuerbare Engergien.
Als sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 2006 zum 20. Mal jährte, war das Anlass für die Heinrich-Böll-Stiftung MV und den BUND MV, mit einer Ausstellung für den Einsatz regenerativer Energien zu werben. Die durchs Bundesland wandernde Präsentation liefert Informationen zu verschiedenen erneuerbaren Energieträgern: Wind, Biomasse, Geothermie, Sonne und Wasser. Sie zeigt deren Potenzial für unser Bundesland auf, macht aber auch Risiken deutlich.
Mecklenburg-Vorpommern hat mit einem Anteil von 30 % der erneuerbaren Energien am verbrauchten Strom einen Spitzenplatz in der Bundesrepublik inne. Bei der Erzeugung von Treibstoffen und Wärme spielen diese allerdings noch eine untergeordnete Rolle. Derzeit findet aber ein massiver Ausbau der Biogasanlagen statt. Zunehmend wird Biomasse auch für Treibstoffproduktion genutzt. Offshore-Windparks sind in Planung. Damit zeichnet sich eine Entwicklung ab, welche die Chance bietet, bereits bis 2020 weit mehr als die Hälfte des gesamten Energiebedarfs unseres Bundeslandes aus erneuerbaren Energien zu decken.


